Die Berechnung der Welt: Von der Weltformel zu Big Data

Cover
C.H.Beck, 09.05.2014 - 352 Seiten
Klaus Mainzer zeigt in diesem Buch, wie es bei dem Vorhaben, die Welt zu berechnen, zu einer Revolution der Denkart kam. Während Generationen von Mathematikern, Physikern und Philosophen auf der Suche nach der Weltformel mit Gleichungen arbeiteten und in den Kategorien von Ursache und Wirkung dachten, ist die «new science» dadurch charakterisiert, dass an die Stelle mathematischer Beweise und Theorien Computerexperimente und Algorithmen treten. «Korrelation» statt «Begründung», lautet die Devise des neuen Denkens. Die Korrelationen in Big Data sollen bislang verborgene Zusammenhänge aufdecken. Nach diesem Prinzip, schreibt das US-Magazin Time, will die 2013 von Google neu gegründete Medizinfirma Calico an der Lebensverlängerung des Menschen arbeiten, indem nicht die Ursachen von Alter und Krankheit untersucht, sondern Unmengen medizinischer Daten mit Algorithmen ausgewertet werden. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte also? Mainzer stellt in diesem Buch die faszinierende neue Art der Wissensgewinnung vor, aber er macht auch die Gegenrechnung auf. Sein Buch ist ein Plädoyer für die Besinnung auf die Grundlagen, Theorien, Gesetze und die Geschichte, die zu der Welt führen, in der wir heute leben.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort
Auf der Suche nach der Weltformel
Formeln analytischer Geometrie
Wir müssenwissen wir werdenwissen DavidHilbert

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Algorithmen allerdings anschaulich Anwendung Arithmetik axiomatische Axiomen Beispiel Berechenbarkeit Berechnung bestimmt Beweise Big Data Chua Churchsche Churchsche These Computer Computernetzen Computerprogramm Cyberphysical Systems daher Daten Datenmengen definiert Differentialgleichungen digitalen effektiv Eigenschaften Einstein Entscheidbarkeit Entscheidungen entsprechen Ereignisse erklären erzeugen Euklidischen Euklidischen Geometrie Evolution Facebook Feynman formalen Formeln Funktionen fürdie Gehirn Geometrie Gesellschaft Gesetze Gleichungen Gödel großen Grundlage Hilbert inder ineinem Informationen Internet Intuition Kapitel klassischen Komplexität könnte Korrelationen Laplace lassen lässt Leibniz logischen lokal aktive lokale Aktivität Mainzer Maschinensprache mathematischen mathematischen Theorie mathematisches Modell Menge Menschen menschlichen Metadaten mitder möglich müssen Muster Musterbildung natürlichen Zahlen Netzwerke neuronale Neuronen nichtlineare Normalverteilung Orakelmaschinen Ordinalzahlen Parameterraum Philosoph Physik physikalischen Prinzip Quantencomputer Quantenwelt Quantoren Qubit reellen Zahlen Risiken sozialen Stephen Wolfram Strukturen Superrechner Symmetrie Tatsächlich technischen Transformationen Turing unendlich universelle Turingmaschine Universum unserer unterschiedliche verschiedenen vielen vollständig Wahrscheinlichkeit Wahrscheinlichkeitsverteilung Wechselwirkungen Welt Weltformel Widerspruchsfreiheit Wissenschaft Wolfram Würfel Zeitpfeil Zellen zellulären Automaten Zufall Zukunft Zustand

Über den Autor (2014)

Klaus Mainzer war Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Konstanz und der Universität Augsburg. Seit 2008 hat er den Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie und ist Direktor der Carl von Linde-Akademie an der Technischen Universität München. Seit 2012 ist er Gründungsdirektor des Munich Center for Technology in Society.

Bibliografische Informationen