Der Spinoza-Effekt: Wie Gefühle unser Leben bestimmen

Cover
Refinery, 26.05.2016 - 400 Seiten
Inwiefern hat der Frühaufklärer Spinoza mit seinen Ansätzen zur Ethik, Religion und Spiritualität die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie vorgedacht? Wie kommt es, dass selbst rationale Entscheidungen nicht nur von unseren Gefühlen, sondern auch von körperlichen Empfindungen gesteuert werden? Welche Rolle spielen die "somatischen Marker" als körperliche Schaltstellen zwischen Gefühl und Verstand? Und: Was haben Sozialverhalten und Ethik mit der Neurobiologie zu tun? Im Rückgriff auf Spinoza gelingt Antonio R. Damasio eine faszinierende Zusammenschau von Neurobiologie und Philosophie, mittels derer er neueste wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur mit der Dialektik von Denken, Fühlen und körperlichen Empfindungen, sondern auch mit Spiritualität in Verbindung bringt. Der Spinoza-Effekt ist zudem ein Appell an uns, unseren emotionalen Instinkten und körperlichen Signalen auch in scheinbar vom Verstand gesteuerten Situationen zu vertrauen.

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Über den Autor (2016)

Antonio R. Damasio ist David Dornsife Professor für Neurowissenschaft, Neurologie und Psychologie und Direktor am Brain und Creativity Institute an der University of Southern California. Er wurde vielfach für sein Werk ausgezeichnet, zuletzt mit dem Prince of Asturias Prize für Wissenschaft und Technology. Damasio ist Mitglied der National Academy of Sciences und der American Academy of Arts and Science. Seine sehr erfolgreichen Bücher Descartes' Irrtum, Ich fühle, also bin ich und Der Spinoza-Effekt sind in über dreißig Sprachen übersetzt.

Bibliografische Informationen