Der Krieg, die Bilder und ein Fön: Eine deutsche Familien- und Mentalitätsgeschichte

Cover
BoD – Books on Demand, 31.08.2021 - 392 Seiten
Der Autor - Begründer der Visual History im deutschsprachigen Raum und Verfasser zahlreicher Bücher zur Geschichte des modernen Krieges und des Nationalsozialismus - rekonstruiert die Geschichte von fünf Familien, beginnend mit dem Waterloo Man von 1815. Er fragt, welche Bedeutung Kriege und Bilder in diesen Familien hatten und wie sich seine eigene Generation - die Generation Bundesrepublik - mit den Belastungen von Krieg und Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat. Zugleich gibt das Buch oft überraschende Einblicke in das private Leben eines Intellektuellen und in den Alltag, in dem seine Bücher entstanden sind, in seine Arbeitsweisen, Erfahrungen und Träume. In diesem Sinne ist diese Familiengeschichte auch eine Mentalitätsgeschichte.
 

Inhalt

Prolog
7
Hinterland und Hinterländer vom Leben im Armenhaus
21
Der Waterloo Man mit Wellington gegen Napoleon
34
Deutschnational bis ins Mark die Familie meiner Mutter aus
50
nördlichen Hessen 50 Es ist als ob die Hölle losgelassen sei
64
aus Posen bzw Schlesien 72 Bahnwärter Friedrich und die starke
79
Heimat Deutschland ein sudetendeutscher Traum 91 Volks
95
vertrieben traumatisiert Nachkriegserfahrungen 108 Unser
143
Paul gegen Bundesrepublik Deutschland Kriegsdienstverweige
216
Erwachsenwerden am Rande der Großstadt 218 Na denn auf
223
Ein Fön Liebe im Kalten Krieg 230 Zwischen Alaska
236
Der Gewaltparagraf 88a und die deutsche Mutter Zwischenspiel
242
Jetzt will er wieder den Hengst spielen
249
werden eine Familie und ziehen aufs Land 249 Verschlafen
268
Findest du das witzig? Zettelwirtschaft 279
279
Patriotismus ohne Patria vom Alarmisten zum Verfas
295

Artig sauber und gehorsam
150
Von neuen Medien und anderen Waffen die Aufrüstung mei
169
nes Elternhauses 169 Fegt ihn weg den roten Dreck Ressen
180
beleuchter ein NaziOpfer und ein Heil meine Lehrer 186 6768
186
in den Sechzigern 199 Von Adlern und Füchsen Träume
206
Dario Fo Richard Wagner und Alison Balsom
310
Theater Oper und Konzert 310 Buch Bildschirm Bühne
340
einem UniLeben 344 Vom Arschlochtag und anderen Katastro
361
Epilog
380
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2021)

Gerhard Paul, geboren 1951 in Biedenkopf/Lahn, Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Bonn, Frankfurt a.M. u. Hannover, 1984-1994 Dozent an der Freien Universität Berlin, 1990 Habilitation, 1994-2016 Professor an der Universität Flensburg, seit 2017 Seniorprofessor; zahlreiche Publikationen zur (Bild-)Geschichte des 20. Jahrhunderts; verheiratet mit Sigrid Köwing-Paul, drei Kinder, lebt in Flensburg

Bibliografische Informationen