Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius, Band 1Bey Stoks sel. Erben und Schilling, 1744 - 941 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 605 - ... vorigen Jahrhunderts wollten alte Leute einen Rückgang beobachten. Die Ursache hiervon, schreibt Dielhelm im Denkwürdigen und nützlichen Rheinischen Antiquarius (Frankfurt 1744, p. 608), könnte nicht sonder allem Grund vielleicht diese seyn, weil nämlich zu verschiedenen malen grosse und ungeheuere Stücker Felsen und Steine davon abgerissen und in den Rhein gefallen sind. Die gemeinen Leute, fügt er hinzu, pflegen insgemein in Betrachtung dieses Wiederhalls dafür zu halten, dass der Felsen...
Seite 583 - ... erweitert haben, so muss doch noch im 17. Jahrhundert der Zustand nicht viel besser gewesen sein. „Das Binger Loch, heisst es bei Dilhelm, ist so mit Steinen besetzt gewesen, dass weder Flösse noch Schiffe hinauf noch hinunter haben kommen können, wesswegen die Schiffherrn durch solchen Felsdamm etliche Löcher sprengten und machen lassen, wodurch alsdann die Schiffe und Flösse passiren müssen, und welche Oeffnung nunmehr das Binger Loch genennet wird. Wie es denn die Naturforscher selbst...
Seite 631 - Götzendienste herrühren , zumalen, da,der alten Leute desselbigen Orts Aussage nach, vormalS oben auf dieser Säule ein Kopf in der Gestalt eines Menschen gestanden habe, der aber davon abgerissen worden.
Seite 610 - Goarsbausen zu großem Schaden der Floßhändler in kleine Stücke zertrümmert worden, weshalb ein tüchtiger Steuermann sehr nothwendig darzu erfordert wird. Neben der Bank am Weg liegt eine Schanze, welche zu Kriegszeiten als ein Vorposten der Stadt mit einiger Mannschaft besetzt wird. Unterhalb der Bank ist ein guter Salmenfang, der insgemein das Fahr gencnnet wird, weil ehedessen in dieser Gegend, ehe die fliegende Brücke gemacht worden, die Ueberfahrt nach St. Goarshausen gewesen, zu deren...
Seite 606 - Topographia Palatinatus Rheni et Vicinorum Regionum, Stiche von Matthaeus Merian, Text von Martin Zeiller", Frankfurt 1645, wird ausgeführt: „Es ziehet sich das Gebürge zu beyden Seiten des Rheins bei Bingen nach und unter Bacharach hinab, und ist von den Alten der Lurleyberg genennet worden. In diesem Gebürge befindet sich auch ein sonderbar lustiges Echo oder ein Wiederschall" (zitiert nach Lentwojt (1998).
Seite 609 - Nachen, die ehcdessen an diesem Ort Untergängen sind, so ist solches viel eher daher geschehen, weil man dieselben zu schwer beladen hatte, als daß die Umerziehung des Wirbels davon Ursache gewesen scu, indem rechte Schiffe niemals davon sind unter Waffer gesetzt worden.
Seite 609 - ... Viertens, wenn das Wasser groß ist, und über die Insel hinwegläuft, sieht man gar keinen Wirbel ; ist aber der Rhein klein, so wird man auch desto mehr Wellen und Wirbel zu sehen kriegen.
Seite 598 - In den alten Zeiten wurden die Pfalzgrafen darinnen geboren, zu welchem Ende sich die ehemaligen Psalzgräfinnen, wenn sie schwanger waren, an diesen Ort begeben, und das Kindbett allda halten musten. Doch ist dieser Gebrauch vor langen Jahren schon nicht mehr üblich gewesen.
Seite 657 - Plätze wurde auch Andernach von den Franzosen besetzt. Durch die Fortschritte der Brandenburger genöthigt die Stadt zu verlassen, „beraubten sie die Franzosen aller ihrer Stücke und Doppclhacken, und schleppten solche nach Montropal.
Seite 733 - Reichthums, die Pracht ihrer gemeinen und Privatgebäude, wie auch ihre Uebungen in den Wissenschaften betrachtet, so muss man bekennen, dass sie das wahrhafte Rom in Deutschland sey.
