Das Rechtfertigungsprinzip: Eine Vertragstheorie

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Mohr Siebeck, 15.04.2014 - 1284 Seiten
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Nach klassischer vertragstheoretischer Vorstellung sind es allein die Vertragsparteien, die samtliche Vertragsinhalte festlegen. Dies alles soll zudem im kurzen Augenblick des Vertragsschlusses geschehen. Tatsachlich organisiert unser Vertragsrecht jedoch eine personell wie zeitlich sorgsam verteilte Entscheidungsfindung, die einem konkreten Anliegen dient: Jede Partei soll nur so weit rechtlich belastet werden, wie dies deren eigenen Zielen dient (Rechtfertigungsprinzip). Markus Rehberg illustriert dies anhand klassischer Fallgruppen wie Drohung, Irrtum, Eigenschaften, Stellvertretung, Allgemeine Geschaftsbedingungen, Werbung, dispositives Recht oder Leistungsstorungen. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der so fruchtbaren Diskussion des 19. Jahrhunderts sowie wichtigen internationalen Stimmen.
 

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Inhalt

Lernen
109
Handeln und Bewerten
115
E Rechtsänderungen
125
Risikoverringerung als Rechtfertigung
320
Versicherung
328
F Ergebnis
347
Eigenschaften
404
Flume
415
Allgemeine Geschäftsbedingungen
802
B Klassische Ansichten
814
Rechtfertigungsprinzip
820
Werbung
835
Öffentliche Erklärungen und Selbstbindung
842
Einzelfragen
848
Kollektiv gesetzte Vertragsinhalte
855
Rechtfertigungsprinzip
874

Sonstige Ansichten
429
Verteiltes Denken verteilte Macht
438
Wille
474
Willenstheorie
487
Einwilligung
497
Mangelnde Intrinsität
505
Aneignungswille
575
Erklärung
587
Selbstbindung und normativitätsstiftendes Verhalten
601
Zurechenbarkeit
607
Fahrlässigkeit
613
Unerklärtes
633
Offene Fragen
643
F Ausblick
656
Vertrauen
658
Ergebnis
682
F Scheinlösungen
701
Protest und schlüssiges Verhalten
707
B Scheinlösungen
718
Erklärungstheorie
724
Gesetzliche Schuldverhältnisse
732
Leistungsnehmer
747
Leistungsgeber
758
Stellvertretung
767
Geschäftsherrentheorie
774
Vertretungsmacht
784
Wettbewerb
884
E Wettbewerb der Rechtsordnungen?
897
Einzelfragen
923
Fazit
932
B Erfolgreiche Verständigung
945
Rechtfertigungsprinzip
956
Inhaltsirrtum
962
Wissensinvestitionen
981
Verhaltensökonomik
998
Zeitinkonsistente Präferenzen?
1016
e Zwänge
1037
Dies und jenseits des Vertrags
1046
Festlegung und Spielraum
1063
Erfolgsversprechen versus Leistungssteuerung 1069
1069
Außervertraglich
1080
Realitätsbezug
1092
Inhalt versus Verfahren
1125
E Privatrecht
1136
F Menschliches Unwissen 11 45
1145
Praktischer Befund
1157
Reißbretttheorien
1166
Vertrag
1172
85
1185
Register
1227
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen