Das Polenbild bei Ernst Moritz Arndt und die deutsche Publizistik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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P. Lang, 2001 - 256 Seiten
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Als literaturwissenschaftliche Arbeit mit interdisziplinären Bezügen zu Publizistik und Geschichtswissenschaft, die sich zum Gegenstand der Untersuchung das Nationalstereotyp vom polnischen Volk und Land wählt, fällt diese Studie mit der komparatistischen Imagologieforschung zusammen. Sie analysiert das stereotype Polenbild des politisch engagierten und damals wie heute umstrittenen deutschen Publizisten, Historikers und Dichters Ernst Moritz Arndt (1769-1860). Die Untersuchung zeigt, daß Arndts Haltung gegenüber dem polnischen Volk eine Wandlung vollzieht und von einer noch durch die Ideen der Aufklärung beeinflußten Einstellung in einen krassen Nationalismus übergeht.
Damit leistet diese Arbeit im Sinne der Verständigung und Versöhnung einen Beitrag zum besseren Verständnis einer Episode der deutsch-polnischen Wechselbeziehungen und der in dem historischen Prozeß entstandenen Stereotype.

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Über den Autor (2001)

Die Autorin: Maria Muallem, geboren 1968 in Śrem (Polen). 1992 Abschluß eines Germanistikstudiums an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań mit Auslandsaufenthalten in Halle/S., Berlin und Bayreuth. 1993 Beginn eines Studiums in Vergleichender Literaturwissenschaft (Komparatistik), Interkultureller Germanistik und Philosophie an der Universität Bayreuth. 1997 Promotion. Forschung im Bereich der deutsch-polnischen Wechselbeziehungen im 19. Jahrhundert und der Imagologie. Seit 1997 Lektorin für Polnische Sprache am Lehrstuhl für Slawische Philologie der Universität Bamberg. Dozentin für Deutsch als Fremdsprache.

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