Das Planspiel als Unterrichtsmethode und die Möglichkeiten des Einsatzes der Methode im LER-Unterricht: Modularbeit im Hauptstudium Fachdidaktik LER

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GRIN Verlag, 2008 - 52 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethik, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut für Philosophie / Kollegium LER), 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Spiel im Allgemeinen und seine Vertreter wie etwa Planspiel oder Rollenspiel wurden schon in den 1970ern im Zuge der Bemühungen im eine Öffnung von Unterricht heftig diskutiert. Dass solche guten theoretischen Überlegungen nicht immer einen wirklich breiten Effekt in der Praxis haben müssen, wurde an anderer Stelle mit Blick auf den offenen Unterricht bereits ausgeführt. Das Planspiel wurde in den meisten Fachbereichen auch eher stiefmütterlich behandelt. Es findet als didaktische Methode heute vor allem Anwendung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, hier allerdings in besonderem Maße in der Erwachsenenbildung, seltener im schulischen Kontext. Dies ist vor allem dadurch zu begründen, dass systemische Zusammenhänge, wie sie im Planspiel deutlich werden, vor allem in Wirtschaft, Politik und Verwaltung entweder zu Erfolg und Effizienz oder aber zu Misserfolg und Ineffizienz führen und deshalb von besonderem Interesse sind. LER ist auf dem ersten Blick seinen Bezugswissenschaften zu Folge vor allem ein geisteswissenschaftliches Fach, da doch schon bei der Lehrerausbildung vor allem Philosophie und Religionswissenschaft dominant sind, wohingegen die beiden den eher sozialwissenschaftlichen Teil bildenden Disziplinen Psychologie und Soziologie in den Hintergrund treten. Dies liegt natürlich darin begründet, dass Psychologie und Soziologie in der Anlage des Faches gemeinsam die Dimension der Lebensgestaltung ausfüllen, wodurch die beiden geisteswissenschaftlich geprägten Dimensionen zusammen zwei Drittel des Faches in Anspruch nehmen. In der Konzeption sind freilich die drei Basisstrukturen L, E und R gleichwertig gedacht, sollen sich wenn möglich gegenseitig befruchten und dienen letztlich in ihrer Zusammenführung im Fach LER der gegenwärtigen und zukünftigen Problem
 

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Inhalt

Das Planspiel als Unterrichtsmethode
10
Das Planspiel als Methode im LERUnterricht
17
Literaturverzeichnis
21
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Abgrenzung allerdings allgemeinen Kompetenzentwicklung angepasst Arbeit Arbeitsdienst für Sozialhilfeempfänger Aspekte Basismodell Bedeutung bereits besonders Bildung Capaul deutlich didaktischen Ebene Edelstein/Oser/Lott/Grözinger 2001 eher Einordnung der Methode Einsatzes der Methode Entscheidung entwickelt Entwicklung Entwicklungspolitik eventuell Fachbereichen fächerübergreifenden Faches Gerade im Bereich Gestaltung Gruppen Handelns handlungsorientierte Handlungsträger Hauptstudium Fachdidaktik hohe Komplexität innerhalb Interaktion jeweils komplexen Systemen Komponenten Kooperation kooperativen Lernens Lernenden MBJS meisten Planspiele Methode im LER-Unterricht methodische Lexika Meyer Mischform Modell Modellspiele Modellwelt Modularbeit im Hauptstudium Möglichkeiten des Einsatzes multifaktoral müssen natürlich Peterßen Plan Planspiel als Unterrichtsmethode Planspielmethode Problem Problems prototypischen Rahmenlehrplan realistisch Realität Realitätsebene Reflexion Regel Regelspiel Regelspielkomponente Rollenspielelemente Schach Schwierigkeiten Sekundarstufe Selbstgesteuertes Lernen Siehe Klippert 2002 Simulationselementen Simulationsmodelle simulierte Umwelt sollte soziale Simulation Sozialgesetzgebung Soziologie Spielenden Spielgruppe Spielleitung Spielrealität Spielregeln Spielsituation Spielverlaufs Spielzüge stark Stundenvolumen systemische Kompetenz thematischen Schwerpunkt Träges Wissen typische Planspiele Umweltschutz Umweltsimulation unabhängig vom Planspiel Unterricht unterschieden vielfältigen vorgegebene Vorteil Vorzug des Planspiels wohl Zudem Zusam Zusammenhänge

Über den Autor (2008)

Miriam Pech gestaltete in den letzten Jahren als Schulleiterin den Wandel der Heinz-Brandt-Schule zur Integrierten Sekundarschule im Rahmen der Berliner Schulstrukturreform maßgeblich mit. Durch die Förderung moderner Unterrichtsformen, innovativer Projekte und vielfältiger Kooperationen entwickelte sich die Heinz-Brandt-Schule unter ihrer Leitung zu einer nachgefragten Schule, die etliche Preise, u.a. den Deutschen Schulpreis, gewann. Mit dem Ideal einer ganzheitlichen Bildung in einer inklusiven Schule für alle Schüler*innen im Hinterkopf gehört Miriam Pech zu den ersten Befürwortern des Projekts Herausforderung an der Heinz-Brandt-Schule. Im Schuljahr 2016/17 führte sie schließlich mit der Wanderung auf dem Jakobsweg von León nach Santiago de Compostella ihre erste eigene Herausforderung mit Schüler*innen erfolgreich ans Ziel. Jörn Langer ließ sich in Winterhude und an der ESBZ für das Projekt Herausforderung begeistern und führte im Schuljahr 2012/13 schließlich mit dem Projekt Alpencross - über die Alpen bis nach Italien - die erste Herausforderung der Heinz-Brandt-Schule durch. Das Pilotprojekt war so erfolgreich, dass es in die Folgejahren auch von Kolleg*innen wiederholt wurde. Jörn Langer begeisterte als treibende Kraft mit den positiven Effekten der Herausforderung Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte, führte nachfolgend jedes Jahr ein anderes Herausforderungsprojekt durch, war u.a. mit dem Rad unterwegs von Berlin nach Paris oder mit dem Longboard zur Ostsee. Jörn Langer und Stefan Grzesikowski koordinieren seit dem Schuljahr 2016/17 gemeinsam die diversen Herausforderungsprojekte der Heinz-Brandt-Schule und bemühen sich um eine weitere Verstetigung bis hin zum Schulfach Herausforderung, welches ab dem Schuljahr 2017/18 als Pilotprojekt erprobt wird.

Bibliografische Informationen