Das Bild an der Schwelle: motivische Studien zum Fenster in der Kunst nach 1945

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LIT Verlag Münster, 2003 - 263 Seiten
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Betr. u.a. Rémy Zaugg (S. 213-216).
 

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Ausgewählte Seiten

Inhalt

EINBLICK
9
II1 DAS BILD ALS FENESTRA APERTA EINE MODELLDISKUSSION
13
II2 BILD UND GEGENBILD DAS FENSTER ALS MOTIV
31
III1 DAS FENSTER ALS EXKLUSIVER BILDGEGENSTAND
49
III21 FENSTER UND FIGUR
76
III22 FENSTER UND STADTLANDSCHAFT
102
III23 FENSTER UND INTERIEUR
123
III24 FENSTER UND STILLLEBEN
143
III4 DAS FENSTER ALS THEMA DES SELBSTREFLEXIVEN BILDES
189
III51 DAS SCHAUFENSTER
217
III52 DAS FAHRZEUGFENSTER
226
III53 DER FERNSEHER
235
IV AUSBLICK
247
LITERATURVERZEICHNIS
249
KÜNSTLERREGISTER
261
ABBILDUNGEN
265

III3 DAS FENSTER IN DER ABSTRAKTEN MALEREI
161

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 22 - Zentralperspektive" macht, um die Gestaltung eines völlig rationalen, dh unendlichen, stetigen und homogenen Raumes gewährleisten zu können, stillschweigend zwei sehr wesentliche Voraussetzungen: zum Einen, daß wir mit einem einzigen und unbewegten Auge sehen würden, zum Ändern, daß der ebene Durchschnitt durch die Sehpyramide als adäquate Wiedergabe unseres Sehbildes gelten dürfe.
Seite 23 - Weise, in der sie sich auswirken, durch die frei wählbare Lage eines subjektiven .Blickpunktes' bestimmt wird. So läßt sich die Geschichte der Perspektive mit gleichem Recht als ein Triumph des distanzierenden und objektivierenden Wirklichkeitssinns und als ein Triumph des distanzverneinenden menschlichen Machtstrebens, ebensowohl als Befestigung und Systematisierung der Außenwelt wie als Erweiterung der Ichsphäre begreifen...
Seite 13 - Vorerst beschreibe ich auf die Bildfläche ein rechtwinkei< \-- ri,-i- ^i -/iti . 7 - - srhnttt dfr liges Viereck von beliebiger Große, welches ich mir wie ein geöffnetes Fenster vorstelle, wodurch ich das erblicke, was hier gemalt werden soll.
Seite 17 - Man nimmt einen ganz feinen, dünn gewebten Schleier von beliebiger Farbe, welcher durch stärkere Fäden in eine beliebige Anzahl von Parallelogrammen getheilt ist; diesen Schleier bringe ich nun zwischen das Auge und die gesehene Sache , so dass die Sehpyramide in Folge der Dünnheit des Gewebes hindurchzudringen vermag. Sicherlich gewährt dir dieser Schleier nicht geringe Vortheile.

Bibliografische Informationen