Über den Werkbegriff: Überlegungen und Positionen ausgehend von der Musikphilosophie Theodor W. Adornos

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GRIN Verlag, 04.03.2011 - 35 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen (Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft), Veranstaltung: Musik verstehen?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was ein musikalisches Werk sei, wirft eine ganze Reihe von Problemen auf, die sich zum einen auf das Sein des Werks beziehen und zum anderen auf das Erkennen desselben. Dabei wird aber beim genaueren Eingehen auf die oben gestellte Frage deutlich, dass die Musik einen anderen Status inne hat, als die anderen Künste, vor allem zeigt sich diese Differenz in Beziehung zur bildenden Kunst und zur literarischen. Doch was allen Künsten eigen ist, ist das soziologische Moment, wodurch sich die Zugehörigkeit zur Kultur auszeichnet: Kunst ist ein sozio- kulturelles Phänomen. So werde ich auch in diesem Aufsatz immer wieder die sozio- kulturellen Aspekte bei der Untersuchung des Werkbegriffs einbeziehen. Hinter der ganzen Arbeit sind vor allem folgende Begriffe von zentraler Bedeutung: ›Verdinglichung‹, ›Sprachähnlichkeit‹, ›Vermittlung‹, »ästhetischer und syntaktischer Sinn«, ›Mimesis‹, ›Wahrheit‹, und ›Hörertypologie‹. Sie alle sind für den Werkbegriff entscheidend.
 

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absolut Musikalisches adäquat Adorno Adornoschen Ähnlichkeit Akkord Anarchismus Artifizielles Aspekt ästhetisch-absoluten Sinnzusammenhang ästhetische Paradigma ästhetische Wert ästhetische Würdigkeit ästhetischem und syntaktischem ästhetischen Sinn auszeichnet begriffliche Mimesis beider Medien bildenden Kunst bloße dahingehend darstellt Davidsons deutlich dialektische Beziehung Dissonanz Dominantseptakkord Donald Davidson echten Gedanken Eggebrecht eigenen Logik Entitäten erste Verdinglichung Exkurs funktionstheoretisch Fx Gx Fx x Gx genuin Natürlichem gestische Giddens gleichsam heißt hierbei hinreichend Holismus holistische Innovation und Authentizität Interpretation Intersubjektivität Intervall klarerweise konnotiert Konsonanz konstitutiv Konsumgesellschaft Kritische Theorie Kulturindustrie Kunstwerk meinende Sprache Mimesis Mimetische möglich music musikalischen Sinns musikalischen Werks musikalischer Gedanken musikimmanente Kommunikation musikimmanenten Bedeutungen muss Nachvollzug Nichtidentische Objekt objektivierbare offensichtlich Paddison Phänomen Prämissen privaten Referenz rezeptionsästhetisch Rezipienten semantische Bedeutung semiotischen Dreiecks soll somit sozio sozio-kulturellen soziologischen sozusagen Sprachähnlichkeit sprachliche Stelle Steppenwolf Subjekt Symphonie syntaktischen Sinn syntaktischen und ästhetischen tatsächlich Tonsatz Tonsprache Triangulationsmodelle Tritonus Überlegungen unsere Unverhüllte Vermittlung Vermittlungsbegriff vielmehr Wahrheit Wahrheitsbegriff Weise Wellmer Werkbegriff Wortsprache zumindest zunächst

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