Suche Bilder Maps Play YouTube News Gmail Drive Mehr »
Meine Bücher | Hilfe | Erweiterte Buchsuche | Webprotokoll | Anmelden

Books

  

richte dein Angesicht gegen sie, und belagere sie. Das sey ein Zeichen dem Hause Israel.

4. Du sollst dich auf deine linke Seite legen, und die Missethat des Hauses Israel auf dieselbige legen; so viel Tage du darauf liegest, so lange sollst du auch ihre Missethat tragen.

s. Ich will dir aber die Jahre ihrer Missethat zur Anzahl der Tage machen, nemlich dre« hundert und neunzig Tage; so lange sollst du die Missethat des Hauses Israel tragen.

s. Und wenn du solches ausgerichtet Haft; sollst du darnach dich auf deine rechte Seite legen, und sollst tragen die Missethat des Hauses Juda vierzig Tage lang; denn ich dir hier auch ze einen Tag für ein Jahr gebe.

7. Und richte dein Angesicht und deinen bloßen Arm wider das belagerte Jerusalem, und weissage wider sie.

». Und siehe, ich will dir Stricke anlegen, daß du dich nicht wenden mögest von einer Seite zur andern, bis du die Tage deiner Belagerung vollendet hast.

9. So nimm nun zu dir Weizen, Gerste, Bohnen, Linsen, Hirsen und Spelt; und thue alles in Ein Faß, und mache dir so viel Brodt daraus, so viel Tage du auf deiner Seite liegest, daß du drey hundert und neunzig Tage daran zu essen habest:

w. Also, daß deine Speise, die du täglich essen mußt, sey zwanzig Sekel schwer. Solches sollst du von einer Zeit zur andern essen.

Ii. Das Wasser sollst du auch nach dem Maaß trinken, nemlich das sechste Theil vom Hin; und sollst solches auch von einer Zeit zur andern trinken.

!2. Gerstenkuchen sollst du essen, die du vor ihren Augen mit Menschenmist backen sollst.

13. Und der Herr sprach: Also müssen die Kinder Israel ihr unrein Brodt essen unter den Heiden, dahin ich sie verstoßen habe.

:4. Ich aber sprach: Ach Herr Herr, siehe, meine Seele ist noch nie unrein geworden; denn ich habe von meiner Jugend auf bis auf diese Zeit

kein Aas noch Zerrissenes gegessen, und ist nie kein unrein Fleisch in meinen Mund gekommen.

15. Er aber sprach zu mir: Siehe, ich will dir Kuhmist für Menschenmist zulassen, damit du dein Brodt machen sollst.

16. Und sprach zu mir: Du Menschenkind, siehe, ich will den Vorrath des Brodts zu Jerusalem wegnehmen daß sie das Brodt essen müssen nach dem Gewicht und mit Kummer, und das Wasser nach dem Maaß mit Kummer trinken;

17. Darum, daß es an Brodt und Wasser mangeln wird, und einer mit dem andern trauern, und in ihrer Missethat verschmachten sollen.

Das S Capitel.

Plagen der Juden verkündiget.

Itnd du Menschenkind, nimm ein Schwerdt, scharf wie ein Scheermesser, und fahre damit über dein Haupt und Bart, und nimm eine Wage, und theile sie damit.

2. Das eine dritte Theil sollst du mit Feuer verbrennen mitten in der Stadt, wenn die Tage der Belagerung um sind; das andere dritte Thei! nimm, und schlage eö mit dem Schwerdt rings umher; das letzte dritte Theil streue in den Wind, daß ich das Schwerdt hinter ihnen her ausziehe.

s. Nimm aber ein klein wenig davon, und binde es in deinen Mantelzipfel.

4. Und nimm wiederum etliches davon, und wirf es in ein Feuer, und verbrenne es mit Feuer: von dem soll ein Feuer auskommen über das ganze Haus Israel.

s. So spricht der Herr Herr: DaS ist Jerusalem, die ich unter die Heiden gesetzt habe, und rings um sie her Länder;

s. Sie aber hat mein Gesetz verwandelt in gottlose Lehre, mehr denn die Heiden; und meine Rechte mehr denn die Länder, so rings um sie her liegen. Denn sie verwerfen mein Gesetz, und wollen nicht nach meinen Rechten leben.

7. Darum spricht der Herr Herr also: Weil ihr eS mehr machet, denn die Heiden, so um euch her sind, und nach meinen Geboten nicht lebet, und nach meinen Rechten nicht thut, sondern nach der Heiden Weise thut, die um euch her sind;

«. So spricht der Herr Herr also! Siehe, ich will auch an dich, und will Recht über dich gehen lassen, daß die Heiden zusehen sollen z

9. Und will also mlt dir umgehen, als ich nie gelhan, und hinfort nicht thun werde, um aller deiner Greuel willen;

10. Daß in dir die Bäter ihre Kinder, und die Kinder ihre Bäter fressen sollen; und will solches Recht über dich gehen lassen, daß alle deine Uebrigen sollen in alle Winde zerstreue: werden.

11. Darum, so wahr als Ich lebe, spricht der Herr Herr: Weil du mein Heiligthum mit allerley deinen Greueln und Götzen verunreiniget hast; will ich dich auch zerschlagen, und mein Auge soll deiner nicht schonen, und will nicht gnädig seyn.

12. Es soll das dritte Theil von dir an der Pestilenz sterben, und durch Hunger alle werden; und daS andere dritte Theil durch das Schwerdt fallen, rings um dich her; und das letzte dritte Theil will ich in alle Winde zerstreuen, und das Schwerdt hinter ihnen her ausziehen.

IS. Also soll mein Zorn vollendet, und mein Grimm über ihnen ausgerichtet werden, daß ich meinen Muth kühle: und sie sollen erfahren, daß Ich, der Herr, in meinem Eifer geredet habe, wenn ich meinen Grimm «n ihnen ausgerichtet habe.

14. Ich will dich zur Wüste und zur Schmach setzen vor den Heiden, so um dich her sind, vor den Augen aller, die vorüber gehen.

15. Und sollst eine Schmach, Hohn, Erempel und Wunder seyn allen Heiden, die um dich her sind, wenn ich über dich das Recht gehen lasse mit

Zorn, Grimm und zornigem Schelk ten, (das sage Ich, der Herr,)

1«. Und wenn ich böse Pfeile d« Hungers unter sie schießen werde, die da schädlich seyn sollen, und ich sie ausschießen werde, euch zu verderben; und den Hunger über euch immer größer werden lasse, und den Borrath des Brodts wegnehme.

17. Ja Hunger und böse wilde Thiere will ich unter euch schicken, die sollen euch ohne Kinder machen; und soll Pcstilenz und Blut unter dir umgehen; und will das Schwerdt über dich bringen z Ich, der Herr, habe es gesagt.

Das 6 Capitel.
Bon Verwüstung des jüdischen Landes.

Itnd des Herrn Wort geschah zu mir, ^ und sprach:'

». Du Menschenkind, kehre dein Angesicht wider die Berge Israels, und weissage wider sie,

5. Und sprich: Ihr Berge Israels, höret das Wort des Herrn Herrn. So spricht der Herr Herr, beides zu den Bergen und Hügeln, beides zu den Bächen und Thälern: Siehe, Ich will das Schwerdt über euch bringen, und eure Höhen umbringen,

4. Daß eure Altäre verwüstet, und eure Götzen zerbrochen sollen werden; und will eure Leichname vor den Bildern todtschlagen lassen.

s. Ja ich will die Leichname der Kinder Israel vor euren Bildern fällen, und will eure Gebeine um eure Altäre her zerstreuen.

6. Wo ihr wohnet, da sollen die Städte wüste, und die Höhen zur Einöde werden. Denn man wird eure Altäre wüste und zur Einöde machen, und eure Götzen zerbrechen und zunichte machen, und eure Bilder zerschlagen, und eure Stift« vertilgen.

7. Und sollen Erschlagene unter euch da liegen z daß ihr erfahret, Ich sey der Herr.

8. Ich will aber etliche von euch überbleiben lassen, die dem Schwerdt entgehen unter den Heiden, wenn ich euch in die Länder zerstreuet habe.

». Dieselbigen eure Uebrigen werden dann an mich gedenken unter den Heiden, da sie gefangen seyn müssen; wenn ich ihr hurisches Herz, so von mir gewichen, und ihre hurischen Augen, so nach ihren Götzen gesehen, zerschlagen habe; und wird sie gereuen die Bosheit, die sie durch allerlei ihrer Greuel begangen haben;

10. Und sollen erfahren, daß Ich der Herr sey, und nicht umsonst geredet habe, solches Unglück ihnen zu thun.

11. So spricht der Herr Herr: Schlage deine Hände zusammen, und strample mit deinen Füßen, und sprich: Wehe über alle Greuel der Bosheit im Hause Israel; darum sie durch das Schwerdt, Hunger und Pestilenz fallen müssen.

12. Wer ferne ist, wird an der Pestilenz sterben; und wer nahe ist, wird durch das Schwerdt fallen; wer aber überbleibet und davor behütet ist, wird Hungers sterben. Also will ich meinen Grimm unter ihnen vollenden;

13. Daß ihr erfahren sollt, Ich sey der Herr, wenn ihre Erschlagenen unter ihren Götzen liegen werden um ihre Altäre her, oben auf allen Hügeln, und oben auf allen Bergen, und unter allen grünen Bäumen, und unter allen dicken Eichen; an welchen Orten sie allerley Götzen süßes Ränchopfer thaten.

14. Ich will meine Hand wider sie ausstrecken, und das Land wüste und öde machen, von der Wüste an bis gen Diblath, wo sie wohnen, und sollen erfahren, daß Ich der Herr sey.

DaS 7 Capitsl.

Weissagung vom Untergang bei Königreich« Lud«.

Itnd des Herrn Wort geschah zu mir, ^ und sprach:

2. Du Menschenkind, so spricht der Herr Herr vom Lande Israel: Das Ende kommt, das Ende über alle vier Oerler des Landes.

s. Nun kommt das Ende über dich: denn ich will meinen Grimm über dich senden und will dich richten, wie du verdienet hast; und will dir geben, was allen deinen Greueln gebühret.

4. Mein Auge soll deiner nicht schonen, noch übersehen; sondern ich will dir geben, wie du verdienet hast, und deine Greuel sollen unter dich kommen, daß ihr erfahren sollt, Ich sey der Herr.

5. So spricht der Herr Herr: Siehe, es kommt ein Unglück über das andere.

6. Das Ende kommt, es kommt das Ende, es ist erwacht über dich; siehe, es kommt.

7. Es gehet schon auf und bricht daher über dich, du Einwohner des Landes; die Zeit kommt, der Tag des Jammers ist nahe, da kein Singen auf den Bergen seyn wird.

». Nun will ich bald meinen Grimm über dich schütten, und meinen Zorn an dir vollenden; und will dich richten, wie du verdienet hast, und dir geben, was deinen Greueln allen gebühret.

». Mein Auge soll deiner nicht schonen, und will nicht gnädig seyn z sondern ich will dir geben, wie du verdienet hast; und deine Greuel sollen unter dich kommen, daß ihr erfahren sollt, Ich sey der Herr, der euch schlägt.

10. Siehe, der Tag, siehe, er kommt daher, er bricht an; die Ruthe blühet, und der Stolze grünet.

11. Der Tyrann hat sich aufgemacht zur Ruthe über die Gottlosen, daß nichts von ihnen, noch von ihrem Volk, noch von ihrem Haufen Trost haben wird.

12. Darum kommt die Zeit, der Tag nahet herzu. Der Käufer freue sich nicht, und der Verkäufer traure nicht: denn es kommt der Zorn über allen ihren Haufen.

i s. Darum soll der Verkäufer nach feinem verkauften Gut nicht wieder trachten; denn wer da lebet, der wird es haben. Denn die Weissagung über allen ihren Haufen wird nicht zurück kehren; keiner wird sein Leben erhalten, um seiner Missethat willen.

14. Lasset sie die Posaune nur blasen und alles zurüsten; es wird doch niemand in den Krieg ziehen; denn mein Grimm gehet über allen ihren Haufen.

is. Auf den Gassen gehet das Schwerdt, in den Häusern gehet Pestilenz und Hunger. Wer auf dem Felde ist, der wird vom Schwerdt sterben; wer aber in der Stadt ist, den wird die Pestilenz und Hunger fressen.

16. Welche unter ihnen entrinnen, die müssen auf den Gebirgen seyn, und wie die Tauben in den Gründen, die alle unter einander girren; ein jeglicher um seiner Missethat willen.

17. Aller Hände werden dahin sinken, und aller Knice werden so ungewiß stehen, wie Wasser;

18. Und werden Säcke um sich gürten, und mit Furcht überschüttet seyn; und aller Angesicht jämmerlich sehen, und aller Häupter werden kahl seyn.

>9. Sie werden ihr Silber hinaus auf die Gassen werfen, und ihr Gold als einen Unflath achten; denn ihr Silber und Gold wird sie nicht erretten am Tage des Zorns des Herrn. Und werden doch ihre Seelen davon nicht sättigen, noch ihren Bauch davon füllen: denn es ist ihnen gewesen ein Acrgerniß zu ihrer Missethat.

20. Sie haben aus ihren edlen Kleinodien, damit sie Hoffart trieben, Bilder ihrer Greuel und Scheue! gemacht: darum will ich es ihnen zum Unflath machen;

21. Und will es Fremden in die Hände geben, daß sie es rauben, und den Gottlosen auf Erden zur Ausbeute, daß sie es entheiligen sollen.

22. Ich will mein Angesicht davon kehren, daß sie meinen Schatz ja wohl entheiligen z ja Räuber sollen darüber kommen, und es entheiligen.

23. Mache Ketten; denn das Land ist voll Blutschulden, und die Stadt voll Frevel.

24. So will ich die Aergsten unter

den Heiden kommen lasten, daß sie sollen ihre Häuser einnehmen; und will der Gewaltigen Hoffart ein Ende machen, und ihre Kirchen entheiligen.

2S. Der Ausrotter kommt; da werden sie Frieden suchen, und wird nicht da seyn.

2«. Ein Unfall wird über den andern kommen, ein Gerücht über das andere. So werden sie dann ein Gesicht bey den Propheten suchen z aber es wird weder Gesetz bey den Priestern, noch Rath bey den Alten mehr seyn.

27. Der König wird betrübt seyn, und die Fürsten werden traurig gekleidet seyn, und die Hände des Volks im Lande werden verzagt seyn. Ich will mit ihnen umgehen, wie sie gelebet haben; und will sie richten, wie sie es verdienet haben, daß sie erfahren sollen, Ich sey der Herr.

Das 8 Capitel.

Abgötter,«, eine Ursache der künftigen
Strafe.

ktnd es begab sich im sechsten Jahr, ^ am fünften Tage des sechsten Monats, daß ich saß in meinem Hause, und die Alten aus Juda saßen vor mir; daselbst siel die Hand des Herrn Herrn auf mich.

2. Und siehe, ich sah, daß von seinen Lenden herunterwärts war gleich wie Feuer; aber oben über seinen Lenden war es lichthelle:

s. Und reckte auS gleich wie eine Hand, und ergriff mich bey dem Haar meines Haupts. Da führete mich ein Wind zwischen Himmel und Erde, und brachte mich gen Jerusalem in einem göttlichen Gesicht zu dem Innern Thor, das gegen Mitternacht stehet; da denn saß ein Bild, zum Verdruß dem Hausherrn.

4. Und siehe, da war die Herrlichkeit des Gottes Israels, wie ich sie zuvor gesehen hatte im Felde.

5. Und er sprach zu mir: Du Men! schenkind, hebe deine Augen auf gegen I Mitternacht. Und da ich meine Augen aufhob gegen Mitternacht, siehe, da saß gegen Mitternacht das verdrießliche Bild am Thor des Altars, eben da man hinein gehet.

6. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stehest du auch, was diese

thun? nehmlich große Greuel, die das Haus Israel hier thut, daß sie mich ja ferne von meinem Heiligthum treiben. Aber du wirst noch mehr größere Greuel sehen.

7. Und er führet« mich zur Thür dcs Borhofes; da sah ich, und siehe, da war ein Loch in der Wand.

s. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, grabe durch die Wand. Und da ich durch die Wand grub, siehe, da war Eine Thür.

9. u»d er sprach zu mir: Gehe hinein und schaue die bösen Greuel, die sie allhier thun.

w. Und da ich hinein kam, und sah, siehe, da waren allerley Bildnisse der Würmer und Thiers, eitel Scheuel, und allerley Götzen dcs Hauses Israel, allenthalben umher an der Wand gemacht;

11. Bor welchen standen siebenzig Männer aus den Aeltesten des Hauses Israel, und Jasanja, der Sohn Saphans, stand auch unter ihnen; und ein jeglicher hatte sein Räuchwerk in der Hand, und ging ein dicker Nebel auf vom Räuchwerk.

12. Und er sprach zu mir: Menschenkind, flehest du, was die Aeltesten des Hauses Israel thun in der Finsterniß,ein jeglicher in seiner schönsten Kammer? Denn sie sagen: Der Herr stehet uns nicht; sondern der Herr hat das Land verlassen.

is. Und er sprach zu mir: Du sollst noch mehr größere Greuel sehen, die sie thun.

14. Und er sührete mich hinein zum Thor an des Herrn Hause, das gegen Mitternacht stehet; und siehe, daselbst saßen Weiber, die weineten über den Thamus.

is. Und er sprach zu mir: Menschenkind, siehcst du das? Aber du sollst noch größere Greuel sehen, denn diese sind.

16. Und er sührete mich in den innern Hof am Hause.des Herrn; und siebe, vor der Thür am Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, da waren bey fünf und zwanzig Männer, die ihren Rücken gegen den Tempel dcs Herrn und ihr Angesicht gegen den Morgen gekehret hatten, und beteten gegen der Sonnen Aufgang.

17. Und er sprach zu mir: Menschenkind, stehest du das? Ist es dem Hause Juda zu wenig, daß sie alle solche Greuel hier thun? So sie doch sonst im ganzen Lande eitel Gewalt und Unrecht treiben, und fahren zu, und reizen mich auch; und siehe, sie halten die Weinreben an die Nasen.

18. Darum will Ich auch wider sie mit Grimm handeln, und meinAuge soll ihrer nicht verschonen, und will nicht gnädig seyn. Und wenn si» gleich mit lauter Stimme vor meinen Ohren schreien, will ich sie doch nicht hören.

Das 9 Capitel.

Strafe der Abgöttischen.

Itnd er rief mit lauter Stimme vor ^ meinen Ohren, und sprach: ES ist nahe gekommen die Heimsuchung der Stadt, und ein jeglicher habe ein mördlich Waffen in seiner Hand.

2. Und siehe, es kamen sechs Männer auf dem Wege vom Oberthor her, das gegen Mitternacht stehet; und ein jeglicher hatte ein schädlich Waffen in seiner Hand. Aber es war Einer unter ihnen, der hatte Leinwand an, und ein Schreibzeug an seiner Seite. Und sie gingen hinein, und traten neben den ehernen Altar.

3. Und die Herrlichkeit dcs Gottes Israels erhob sich von dem Cherub, über dem sie war, zu der Schwelle am Hause; und rief den, der die Leinwand an hatte, und das Schreibzeug an seiner Seite.

4. Und der Herr sprach zu ihm: Gehe durch die Stadt Jerusalem, und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, so da seufzen und jammern

« ZurückWeiter »