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habe, mithin fallt die Besorgniß weg, die ich hier geäußert hatte.
S. lo?. I"». ib. Daß der Nce?« 6e oAn'tt zuMaynj 1465 gedruckt, und dieselbe Ausgabe auch unter dem Jahre 1466 vorhanden ist, wie ich hier bemerket, davon habe ich in diesem 1^. Theile auch ein Beispiel aus der Bibliothek von Strasburg angeführt, wo das Buch von 1465 und 1466 vorhanden ist, und Schwarz, iie S^Zine Iz/zwz^«xKise z>. 18 — 2l. hat den Beweiß geführt, wie im II. Theile S. 248 von mir angezeiget ist.
S. 118. I"'». 6. st. HauSgericht, soll stehen Hans« grafengencht oderAmmt (176z. 4 )
S. i2d. I^i». l«. st. den besten Acker, ließ den besten Boden.
S. 175. Ii«'». 5- st. von ohngefähr, l. vor ungefähr. S. 178.1^». 15. st. in fünf Quartbanden, l. in I^II. Theilen.
S. 181. Was daselbst von dem Kloster Anspach an» geführt worden, ist ein Versehn, und fallt weg.
S. Z28. habe ich angeführt, daß die Reichsstadt Zlvindsheim tn Frank«, ungefähr 4500 Einwohner in seinen Ringmauern habe, ich bin aber falfch unter« richtet, und nachher belehret worden, daß nach den Geburts- und Sterbelisten nur 2570 Seelen darin sind, mithin wird die Angabe von 7 bis 8oc? Häuser ebenfalls unrichtig seyn. Mit, dm Angaben von der Anzahl der Häuser und Einwohner wird man gar zu oft angeführt, wenn man keine richtige Quelle hat.
S. zbo. Der Verfasser der daselbst angezeigten ^n«!HL« ttö^i, cui titulus — L«utt »ott'tta ms»a/Zen« Hk. Z^. Lö?«cö»/Z, — ist Nicol. Anton Seirz.
ZUM m. Theile.
S. 2. Ist von mir irrig angegeben, daß wenn man die Frankfurter Landwehr paßiret sey, man sogleich den Maynzer Boden betrete. Vielmehr geht das Frank- futter Gebiet noch weit über die Landwehr, und soll
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^ dle Hälfte des Weges von der Stadt bis Höchst aus« machen.
S. z. Z. z. st. aber jetzo verfällt, soll stehen aber längst verfallen, und neuerlich abgebrochen ist.
S. 4. Z. 8. st. abgeworfen hätten, soll stehen abgegewsrfen hätte. 1
S. 6. Ist bei der Nota 2. anzumerken, daß die Aar« meliter zu Frankfurt mehr wie etliche Morgen (wie hier angegeben ist) Weinwachs zu Hochheim haben, und solche in keiner schlechten Lage sind.
S» 2Z. Z. 19. soll il22 stehen, statt ril2.
S. 26. ist bei den Klöstern zu Maynz das Dominika« nerkloster vergessen.
S. 27« am Ende, statt Freiherr von Wambald, ließ Freiherr von Wambolo. 37. letzte Zeile, ist der Lo^ex ÄznMa^. 5. Lo»i. /sc« in der Dombibliothek durch einen Druckfehler aus dem XI. angegeben, soll aber heißen X. wobei ich hinzufüge, daß er nur etliche 70 Brief« enthält, und nächstens im Druck erscheinen wird.
S- 47. Z. 3. st. Schlußschrift des Eremtors, l. Schlußschrifr des Exemplars.
S. 54. S- 8. habe ich angeführt, daß in der vormaligen Aarthäuser-Bibliothek zu Maynz anjetzo in der basigen Universitäts-Bibliothek die Ausgabe des OosK'c« ^/a?mo^«m von 1459 auch vorhanden fey. Nach der neuern Anzeige des Herrn Weihbischofs Wurdtwein in LMotKec« A^vAuntin« S. 62. sind darin« z tAemplare dieser Ausgabe.
S. 57. Bei der Nota 11. muß ich noch anzeigen, daß die Herrn Professores zu demTheil des Archivs, der in dem Kmfürstl. Schlosse ist, einen freien Zutritt haben zc. ein fkrtrefltcher Gedanke des Kurfürsten, so die Erlaubniß gegeben hat.
S. 67^ Hier muß ich etwas widerrufen, worin ich den p. Fuchs unrecht beschuldiget, und ihm zu nah, ge» thcm habe. Ich habe hier nemltch geleugnet, daß die Pfeiler der römischen Wasserleitung, so wie ihre Uebexreste noch jetzo stehen, überall keine Stkleitung
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![[graphic]](http://books.google.de/books?id=9UZKAAAAcAAJ&hl=de&ie=ISO-8859-1&output=text&pg=PA398&img=1&zoom=3&hl=de&q=Lande&cds=1&sig=ACfU3U1IS2qzASfwgZJqlYLWSLo3too41g&edge=0&edge=stretch&ci=0,0,998,1825)
von Quadersteinen gehabt, oder noch hak bin aber 1787 durch einen guten Freund vor theil Überführer, und habe selbst, nachdem noch vorhandne Pfeiler genau von qllen Z sehen, gefunden, daß der 2zste Pfeiler Kloster Dalheim an zuzahlen) an der Abend jetzo eiue würkliche Bekleidung von gehauenei hat, die in Absatzen noch etwa 12 Fuß hoch ser Pfeiler ist aber nur der einzige so noch e, Bekleidung hat, unter allen die noch da st halte es für Pflicht dieses schuldigst anzuzeig das vorige zu widerrufen, damit dem s darin Gerechtigkeit widerfährt «. S. by. Z. 7> muß ich nochmals einen lacherlich fehler anzeigen, wo statt römische Ur Handhaben, steht römische Urnen Mi! schriften.
S. 128. Bei dem Alterthum der Reichsstadt habe ich noch anzuführen, daß ausser d Reichsversammlungen, die hier gehalten mehr geistliche Versammlungen, 5z/mo<i uentltt und Oo»tt'tta in den ältesten Zeiten hi« sind. Ich finde in des p. Harzheim l?s man«, daß hier schon im I. 764 ein Lom halten ist, weiter in den Jahren 772. 776. und 790, (darauf kdmmr von Frankfurt! das erstemal vor, daß daselbst ein LoNciliuii ist). Obwohl das alte Hauptpalatmm in wie hierS. 128. bewiesen, imJ. 791 abgei so finde ich doch, daß nachher daselbst , Z'z/noa'i und c?o«c«tta gehalten sind, neml Jahren 80z. 829. 857t 868. 890. und N 1027^ isq,8> 1052. 1069.1076. ii2l. ti: mithin Muß nachher Noch ein neuer Pallast bauet seyn:e.
S. izz. Das Versehen wegen der Rarmelitei daß sie Bürger von Worms, statt der D> ner> ist zwar schon bei den Druckfehlern CheilS selbst angezeigt, ich halte es Ab
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«S nochmal anzuzeigen, weil das Versehen erheb« lich ist.
S. 1Z7. 140. Was ich hier von dem verhältniß zwischen dem beständigen, und dem jährlich abwechselnden Rath, und daß der letzte als eine Pflanzschule des ersten anzusehen sey, erwähnet habe, nehme ich hiermit wieder zurück, weil ich damals nicht gewußt, daß zwischen beiden Theilen darüber Streitigkeiten, die bei dem Reichshofrath anhangig sind, und auch von beiden Seiten darüber Deductiones gedruckt sind. Um keinem Theil zu präjudictren, lasse ich vielmehr die ganze Sache weg, und auf ihrem wahren Werthe beruhen, zumal das Detail davon eigentlich auch nicht in eine Reisebeschretbung gehöret, ungeachtet sonst ein Prtvatschriftsteller, am wenigsten in einer Reisebeschreihung, jemand an seinen Rechten präjudiciren kann. /
ib2. Z. 2. ist irrig angegeben, daß das Natura« lienkabinet im Schloß zu Mannheim oben sey, es ist vielmehr unten neben dem Antiquitätenkabinet.
ß. l68. Z> ib. sind nur blos die Bände histor. Inhalts der Mannheimer Akademie angezeigt, mit den physikalischen aber hat sie ^III. Bände ediret.
S. 171. Z. 26. Nach des geistlichen Raths Herrn Dux«i Tode, ist ein geistlicher Herr, mit Namen Gpielbergec, dem Herrn Hofrath L.amey als Bibliothekar associtret worden.
S. 175. Z. 9. statt oben im Schlosse, soll stehen unten im Schlosse.
S. 178. Z. 15. Das alte Schloß bestehet aus einem Korps de Logis und 2 kurzen Seitenflügeln, z niedrige Stockwerk hoch, soll aber doch viele Bequemlichkeit haben. ES war vormals blos ein Land« und Jagd« Haus. Die Gegend um Schwetzingen, besonders nach der Seite von Mannheim, ist sehr sandig und mager. Seitdem der Kurfürstliche Hof nicht mehr zu
'Mannheim sich aufhält, so sieht eö tn dem Flecken sehr dürftig aus, und die dasigen Gasthöfe ,t, stehen leer.
i. S, lLi.
S. lsr. 14. st. das Dorf Maubach, l. das Dorf Maudach.
S. 182. ic. Bei Neustadt an der Hart ist noch nach« zuhohlen und zu verbessern. Die Stadt begreift unge» fähr 470 Hauser, und hat über 40c» Einwohner. Das vormalige berühmte Gxmnasium Casimiria^ num ist anjetzo nur eine vrdlnaire Schule, und die von dem Pfalzgrafen Johann Rasimir dazu gelegten sehr wichtigen Einkünfte, sind langst davon abge» vommen. Die ansehnliche Pfarrkirche «Uhler, war vormals ein Kollegiatsttft, so Pfalzgraf Rudolf III. iz5b dazu erhoben hat. Bei der Reformation ward daS Stift aufgehoben, und bei der letzten Kirchen« «Heilung haben die Katholischen den Chor, und die Reformirten das Langhaus dieser alten Stiftskirche erhalte«, die beide noch jetzo gebrauchen. In der Vorstadt ist ein Kapuzinerkloster, fo der Kurfürst Philipp Wilhelm zur Versehung des katholische» Gottesdienstes gestiftet hat. Die tutherschen Ein» wohner haben ihre Kirche selbst gebauet, und unter« halten auch ihre Prediger. In so armseligen Umstäu» den befinden sich überhaupt die Lutherschen Kirchen in der Pfalz.
Die Speierbach fließt durch die Stadt, theilet sich darin in zween Aerme, und treibt verfchiedne Mühlen, worunter auch eine Agatschleiffe, ein Kupferhammer und 2 Papiermühlen sind. Sie dient auch zu den Gärbereien, die hier stark sind. WaS ich S. 186 erwähnet, daß die Stadt auch einen Aw> theil an der Haingeraithe, oder dem gemetnschaft* lichen Behvlzungsrechte des Gebürgewaldes habe, ist zum Theil unrichtig, indem sie einen eigne« Wald von 1000 Morgen hat, der aber einen Theil von dem Walde des dasigen Gebürges und der Haingeraithe ausmacht.
Weil ich auch S. 185 der Tuchfabriken des Dorfs S. Lambert erwähnet, so muß ich hier noch nachhohlen, daß diefer Ort anfänglich unter dem Kai« ser Htto III, als ein BenedKtinexkloster vorkömmt,
'hernach
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