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JNachftehendes Gefpräch ift aus dem Franzöfifchen überfetzt. Das Original , das der Verfäffer, aus dem Lateinifchen überfetzt zu haben, in der Anzeige verfichert — ift als Manufcript für Freünde, nur in kleiner Anzahl abgedruckt. Der Verfafler ift ein fehr angefehener Mann an feinem Ort; ( homme en place) Ein Gelehrter von der erften Gröffe, ob: gleich Er wenig gefchrieben, und ieinen Trieb hat, bekannt zu feyn.

Mitten unter äuffern Agitationen^— fchrieb Er — als ein zweyter. Cicero , feine nhilofophifchen Unterhaltungen; fchrieb Er heilige Gefange; fah Er fich in allen Fächern der Wahrheit um; übte feinen geu ftigen Gefchmack an allem Schönen; verfeinerte feinen edeln Menfchenfinn auf alle "Weife; verbreitete rechts und links milde Gefinnungen. — Sei. ten, denk ich, hat Weisheit, Wif. fenfchaft, Gefchmack und Feinfinn, Philofophie und Tugend, Beredfamkett uijd Religion, fich fo vertrau. lieh bey einem Menfchen beyfam. men gefunden, wie bey dem Ver. faffer diefer — eines Piatons nicht unwürdigen — Gefpräche.

Zürich den 4. Januars 17914.

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Anzeige;

Ich biete nichtgemeinen Geiftera ein Werk an, das durch feinen Gegenftand, fo wie durch feinen Gang ond die Art, wie es fich ankündigt, ein wahres Intereffe für fich erre. gen mufs.

Diefs zeigt fich ohne Müh und, fo zu fagen, bey'm erften Anblick. Was den Grund der Raifonnements und die Wahrheit der philofophi. fchenLehrfätze betrift— fomufs ich die Beurtheilung davon den Lefern überlaffen. Aber wird das Werkchen vieleLefer bekommen? Es ift fchwer

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