Was andere dazu sagen - Rezension schreibenEs wurden keine Rezensionen gefunden. Andere Ausgaben - Alle anzeigenHäufige Begriffe und WortgruppenAelfrik Aelfrik's Aelsinus Aethelred Albanus angelsächsischen Kirche angesetzt Apostel April aufser Aufserdem Augustinus Beda Beda's beiden Berlin Beschlufs betreffend Bischof britischen britischen Museum Christi Cöln dafs Datum Depesche deutschen Bundesversammlung domini Eisenbahn England ep'i erklärt Erlafs Eröffnung Erschaffung ersten Erzbischof von Canterbury Febr feria Fest Fest-Ordnung folgenden Frankreich Franzosen Fürsten Garibaldi Gefecht General Gesandten Gesetz giebt Giles Grafen grofsen Hampson Handschrift heifst Heiligen Herrad Homilien Hortus deliciarum in's Italien Jahre Jahrhundert Januar Johannes Juli Juni Kaiser Kalendarien Kalendarium Kalender Kirchenjahr Kirchweih Kloster König letztern lich Maria Märt Märtyrer Martyrologium März Menologium Minister Ministeriums Namen Neapel nebst nehmlich Octave Oesterreich Osterdatum Ostertafel päpstlichen poetische Menologium poetischen Kalendarium Politik Preufsen preufsischen Prinz Prinz-Regenten Regierung römischen Sardinien Schaltjahr Schlufs Sept septuagesima Solstitium Tag der Welt Theil Thorpe Truppen Turin Usuardus Vergl Vigilie VIII virg Wanley Wilkins Winchester Zahl zwei Beliebte PassagenSeite 121 - Alle Heuchelei, Scheinheiligkeit, kurzum, alles Kirchenwesen als Mittel zu egoistischen Zwecken ist zu entlarven, wo es nur möglich ist. Seite 121 - In beiden Kirchen muß aber mit allem Ernste den Bestrebungen entgegengetreten werden, die dahin abzielen, die Religion zum Deckmantel politischer Bestrebungen zu machen. In der evangelischen Kirche, wir können es nicht leugnen, ist eine Orthodoxie eingekehrt, die mit ihrer Grundanschauung nicht verträglich ist und die sofort in ihrem Gesolge Heuchler hat. Seite 121 - Veranlassung geben wird. Dazu gehören ruhige politische Zustände und - Geld, und es wäre ein schwer sich bestrafender Fehler, wollte man mit einer wohlfeilen Heeresverfassung prangen, die deshalb im Momente der Entscheidung den Erwartungen nicht entspräche. Preußens Heer muß mächtig und angesehen sein, um, wenn es gilt, ein schwerwiegendes politisches Gewicht in die Wagschale legen zu können. Seite 120 - ... stereotypen Phrase, daß die Regierung sich fort und fort treiben lassen müsse, liberale Ideen zu entwickeln, weil sie sich sonst von selbst Bahn brächen. Gerade hierauf bezieht sich, was ich vorhin Staatsweisheit nannte. Wenn in allen Regierungshandlungen sich Wahrheit, Gesetzlichkeit und Konsequenz ausspricht, so ist ein Gouvernement stark, weil es ein reines Gewissen hat, und mit diesem hat man ein Recht, allem Bösen kräftig zu widerstehen. Seite 121 - In der evangelischen Kirche, wir können es nicht leugnen, ist eine Orthodoxie eingekehrt, die mit ihrer Grundanschauung nicht verträglich ist und die sofort in ihrem Gefolge Heuchler hat. Diese Orthodoxie ist dem segensreichen Wirken der evangelischen Union hinderlich in den Weg getreten, und wir sind nahe daran gewesen, sie zerfallen zu sehen. Seite 122 - Die Welt muß wissen, daß Preußen überall das Recht zu schützen bereit ist. Ein festes, konsequentes und, wenn es sein muß, energisches Verhalten in der Politik, gepaart mit Klugheit und Besonnenheit, muß Preußen das politische Ansehen und die Machtstellung verschaffen, die es durch seine materielle Macht allein nicht zu erreichen imstande ist. Seite 117 - Ueberall gewährte Er edlen Kräften Anregung und förderte deren Entfaltung. Mit freier Königlicher Hand gab er dem Lande Institutionen, in deren Ausbau sich die Hoffnungen desselben erfüllen sollten. Mit treuem Eifer war Er bemüht, dem gesammten deutschen Vaterlande höhere Ehre und festere Einigkeit zu gewinnen. Seite 122 - In Deutschland muß Preußen moralische Eroberungen machen, durch eine weise Gesetzgebung bei sich, durch Hebung aller sittlichen Elemente und durch Ergreifung von Einigungselementen, wie der Zollverband es ist, der indes einer Reform wird unterworfen werden müssen. Seite 121 - Übergriffe über diese hinaus sind nicht zu dulden. - Das Unterrichtswesen muß in dem Bewußtsein geleitet werden, daß Preußen durch seine höheren Lehranstalten an der Spitze geistiger Intelligenz stehen soll, und durch seine Schulen die den verschiedenen Klassen der Bevölkerung nötige Bildung gewähren, ohne diese Klassen über ihre Sphären zu heben. Bibliografische Informationen |