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Neuhochdeutsche Grammatik mit Berücksichtigung der historischen Entwickelung der deutschen Sprache für angehende und wirkliche Lehrer

 (Google eBook)
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J.Lang, 1879
  

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Seite 727 - Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. Ihr führt ins Leben uns hinein, Ihr laßt den Armen schuldig werden, Dann überlaßt ihr ihn der Pein; Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.
Seite 786 - Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt, Dem will er seine Wunder weisen In Berg und Wald und Strom und Feld. Die...
Seite 675 - Sehnsucht Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt ich mich beglückt! Dort erblick ich schöne Hügel, Ewig jung und ewig grün!
Seite 726 - Ach, schweig nur; erwiderte der Knabe. Welcher Undankbare hätte sich nicht zu entschuldigen gewußt. Recht, mein Sohn; fiel der Vater, der dieser Unterredung zugehört hatte, dem Knaben ins Wort. Aber gleichwohl, wenn du einmal von einem außerordentlichen Undanke hören solltest, so untersuche ja alle Umstände genau, bevor du einen Menschen mit so einem abscheulichen Schandflecke brandmarken lassest.
Seite 734 - Es gibt wenig Menschen, die sich mit dem Nächstvergangenen zu beschäftigen wissen. Entweder das Gegenwärtige hält uns mit Gewalt an sich, oder wir verlieren uns in die Vergangenheit und suchen das völlig Verlorene, wie es nur möglich sein will, wieder hervorzurufen und herzustellen.
Seite 681 - Ein allzu milder Herrscher bin ich noch Gegen dies Volk — die Zungen sind noch frei, Es ist noch nicht ganz, wie es soll, gebändigt — Doch es soll anders werden, ich gelob es, Ich will ihn brechen diesen starren Sinn, Den kecken Geist der Freiheit will ich beugen.
Seite 832 - Mein Land hat kleine Städte, Trägt nicht Berge silberschwer; Doch ein Kleinod hält's verborgen: Daß in Wäldern, noch so groß, Ich mein Haupt kann kühnlich legen Jedem Untertan in Schoß.
Seite 860 - Und er baut sich eine Hütte, Jener Gegend nah./ Wo das Kloster aus der Mitte Düstrer Linden sah: Harrend von des Morgens Lichte Bis zu Abends Schein, Stille Hoffnung im Gesichte Saß er da allein. Blickte nach dem Kloster drüben. Blickte stundenlang Nach dem Fenster seiner Lieben, Bis das Fenster klang. Bis die Liebliche sich zeigte. Bis das theure Bild Sich ins Thal herunter neigte Ruhig, engelmild. Und dann legt
Seite 222 - Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, Zu tauchen in diesen Schlund? Einen goldnen Becher werf' ich hinab, Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund. Wer mir den Becher kann wieder zeigen, Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.
Seite 213 - Formate i sostantivi e spiegateli.. krank __4ugefKrritn""' tot betrunken vorgesetzt „schwarz" schuldig abwesend gefangen arbeitslos geizig blond reisend verliebt Ein Schwarzer ist ein Mensch mit dunkler Hautfarbe. Jugendliche sind . . . I numerali I numeri cardinali 0 null 1 eins 2 zwei 3 drei 4 vier 5 fünf 6 sechs 7 sieben 8 acht 9...

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