Villa und christlicher Kult auf der Iberischen Halbinsel in in Spätantike und Westgotenzeit

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Ludwig Reichert Dr., 2012 - 592 Seiten
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English Description: This volume examines important complexes of late antique and Visigothic villas in rural areas throughout the Iberian peninsula with regard to the process of Christianization, apart from the urban centres that have been the main subject of research so far. Thus, a discriminating survey of the various ways in which a Christian cult was established in the milieu of late antique and early medieval country seats is given. It is only the presence of altars, baptismal fonts and liturgical equipment in the country houses of the potentiores that definitely indicate a utilization of these buildings for Christian worship. Additionally, the investigation of these church foundations on private property, called "proprietary churches" in earlier studies, includes an analysis of the canonical status of such ceremonial buildings in an environment of economically independent estates, the aims of the late antique founders being in clear opposition to the interests of the institutional church. German Description: Jenseits der urbanen Zentren, die bisher starker im Fokus der Forschung lagen, werden einschlagige Komplexe spatantiker und westgotenzeitlicher Villenanlagen im landlichen Bereich der gesamten Iberischen Halbinsel unter dem Aspekt der Christianisierung untersucht. Es gelingt ein differenzierter Uberblick uber die unterschiedlichen Formen der Etablierung von christlichem Kult im Umfeld spatantiker und fruhmittelalterlicher Landsitze. Dabei gibt erst die Existenz von Altaren, Taufpiscinen und liturgischem Mobiliar auf den Landgutern der potentiores einen eindeutigen Hinweis auf eine christliche Kultnutzung. Gleichzeitig behandelt die Untersuchung dieser Kirchenstiftungen auf privatem Grund, die in der alteren Forschung als "Eigenkirchen" bezeichnet werden, das Problem der kirchenrechtlichen Verfasstheit solcher Kultbauten im Umfeld okonomisch autarker Guter, wobei die Zielsetzungen des spatantiken Stifterwesens in einem klaren Gegensatz zu den Interessen der Amtskirche stehen

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Über den Autor (2012)

Contributor Biography - German Alexis Oepen (Jahrgang 1968) studierte Spatantike Archaologie und Byzantinische Kunstgeschichte, Klassische Archaologie und Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universitat in Munchen. Studienreisen und Forschungsaufenthalte fuhrten ihn nach Italien, Griechenland, in die Turkei und die Lander des Nahen Ostens sowie als Mitarbeiter des Deutschen Archaologischen Instituts fur mehrere Jahre auf die Iberische Halbinsel. Heute arbeitet er fur ein grosses deutsches Versicherungsunternehmen.

Bibliografische Informationen