Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg: Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

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Steiner, 2002 - 405 Seiten
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Die Ara des Stummfilms im ausgehenden Deutschen Kaiserreich wird unter dem Aspekt der propagandistischen Methoden und Motive sowie ihrer mentalitatsgeschichtlichen Voraussetzungen und Wirkung analysiert. Die zeitliche und inhaltliche Akzentuierung liegt hierbei im Bereich aErster Weltkriego und aPropagandao. Die Quellengrundlage bilden filmische Produktionen, zeitgenossische literarische Auaerungen, staatliche Akten, personliche Nachlasse, Editionen und Dokumentationen. Es werden charakteristische wie auch strittige Strukturmerkmale des Dokumentarfilms untersucht und die filmtechnischen und filmasthetischen Innovationen herausgearbeitet. Der aus historischem Material abgeleitete Begriff des aDokumentarischeno wird in seinen gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Kontext gestellt. Ausfuehrlich dargestellt werden die Anfange der Filmgeschichte mit der offentlichen Debatte ueber das neue Medium in der Zeit vor 1914. Die ausfuehrlich dokumentierten Filmprotokolle bieten der weiteren Forschung vielseitige Ansatzpunkte. "adie kenntnisreichen und ueberzeugenden Ausfuehrungen der Autorin zur Filmgeschichte und zur Filmasthetika zahlen zu den eindeutigen Starken der Arbeit." Historische Zeitschrift "Die Dissertation von Ulrike Oppelt ist die erste umfassende Arbeit zum publizistischen Einfluss des Films auf die Propaganda im Ersten Weltkrieg." Bibliothek.

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