Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert: Texte und Untersuchungen zur Geschichtsschreibung der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd

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Klaus Graf, 1984 - 358 Seiten
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Beliebte Passagen

Seite 12 - Menschen nie und nirgend; höchst persönlich, wie sie zunächst erscheinen, sind sie ein Band zwischen den Seelen, die sich in ihnen begegnen. Keine menschliche Gemeinschaft ist ohne sie; jede hat in ihrem Gewordensein, ihrer Geschichte das Bild ihres Seins, — einen Gemeinbesitz der Beteiligten, der ihre Gemeinschaft nur um so fester und inniger macht.
Seite 12 - Das habe ich gethan" sagt mein Gedächtniss. Das kann ich nicht gethan haben — sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich — giebt das Gedächtniss nach.
Seite 320 - Dirlmeier, Obrigkeit und Untertan in den oberdeutschen Städten des Spätmittelalters. Zum Problem der Interpretation städtischer Verordnungen und Erlasse: ebd.
Seite 320 - Die Sammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Kommentierte Ausgabe, Bd. 2: Historica, hg.
Seite 310 - ZGO Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins ZRG GA Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Germanistische Abteilung...
Seite 11 - Daß es für den historiographischen Wert eines Geschichtswerkes gleichgültig ist, ob es für seine Zeit oder eine frühere sonst unbekannte Nachrichten bietet, ja sogar ob es vom Standpunkt unsrer heutigen Kenntnis historisch Richtiges enthält, diese Auffassung ist noch weit von allgemeiner Geltung entfernt.
Seite 319 - Karl Czok, Bürgerkämpfe und Chronistik im deutschen Spätmittelalter. Ein Beitrag zur Herausbildung bürgerlicher Geschichtsschreibung, in: ZfG 10, 1962.
Seite 11 - Man muß, um recht zu verstehen, zunächst einmal mitglauben, daß alles möglich ist, was eine Chronik für möglich hält«.
Seite 328 - Maschke u. Jürgen Sydow (=Stadt in der Geschichte 6), Sigmaringen 1980, S. 9-27 DERS.: Die Familie in der deutschen Stadt des späten Mittelalters ^Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie d.
Seite 101 - Diese Überlieferungen waren weder mythisch geprägt, noch waren sie (im Sinne der romantischen Auffassung vom Volk) urtümlich; bei jedem der untersuchten Beispiele konnte ein enger Zusammenhang zwischen gelehrter Überlieferung und Geschichtsbewußtsein nachgewiesen werden. Das Bewußtsein stützte sich immer wieder auf die Geschichtsschreibung, übernahm aber aus der großen Masse der in der schriftlichen Überlieferung fixierten Angaben nur einen geringen Teil, .verarbeitete...

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