Verbzweitstellung nach "weil".: Ein syntaktisches Phänomen im gesprochenen Deutsch.

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GRIN Verlag, 23.04.2012 - 31 Seiten
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Die Untersuchung verschiedenster Sprachwandelerscheinungen ergibt sich aus einer diachronen Fragestellung3 und ist somit Gegenstand der Historischen Sprachwissenschaft. Der „Prozess der Veränderung von Sprachelementen und Sprachsystemen in der Zeit“4 vollzieht sich dabei auf allen sprachlichen Ebenen, also im Bereich der Phonologie, der Morphologie und der Syntax5. Auch die Ebenen der Semantik und Pragmatik sind vom Sprachwandel betroffen6. Jedoch seien, wie Peter EISENBERG aktuell feststellt, mittlerweile besonders im Bereich der Syntax „wahnsinnig feine Differenzierungsmöglichkeiten – viel größere etwa als zur Zeit der Klassik“7 möglich. Es habe „noch nie so vielfältige Verwendungsmöglichkeiten des Deutschen gegeben“8 wie heute. [...] 3 Vgl. Ebd. 4 Bußmann, Hadumod (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart 32002. S. 638. 5 Vgl. Ebd. S. 638f. 6 Glück, Helmut (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. Stuttgart 32005. S. 623. 7Eisenberg, Peter: "Die deutsche Sprache war noch nie so gut in Form wie heute" (Interview). Goethe-Institut. Online-Redaktion. Gespräch geführt von Dagmar Giersberg. Juli 2007. Aufgerufen unter: http://www.goethe.de/lhr/prj/mac/spw/de2397004.htm (am 03.06.2010). Siehe Anhang. 8 Ebd.
  

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Inhalt

Einführung
2
Sprachwissenschaftlicher Umgang mit weil + V2 im Allgemeinen
12
Beispiele aus der Sprachpraxis
22
Literaturverzeichnis
30

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