Was andere dazu sagen - Rezension schreibenEs wurden keine Rezensionen gefunden. Andere Ausgaben - Alle anzeigenHäufige Begriffe und WortgruppenAccusativ Adjectiv Adverbialsatz Adverbien Anapäst Anmerk anstatt Artikel Ausdruck Aussprache Bedeutung Begriff beiden Beispiele Berdum Bergl besonders bestimmt bezeichnet Beziehung Bindewörter bloß Bruder Buch Buchstaben Casus chen Consonanten daher Daktylus Dativ Dehnungszeichen Deklination dergl deutschen Sprache Dichter eben einander einige Endung entweder erden ersten Falle fehlerhaft folgende Form fremden Wörtern Freund Fügewort Fürwörter Gebrauch Gegenstand gehört Genitiv Geschlecht gewöhnlich giebt gleich Grammatik groß Handlung Hauptsatz Hauptwort Hause heißt Hexameter Hinsicht Infinitiv Interjektionen jetzt Kind kurz lange lassen lateinischen leicht lesen letztern lich lieber machen manche Mann meisten Menschen merk muss Namen Nebensatz Nominativ Orthographie Particip Person Plural Prädicat Präposition Pronomen Prosodie Recht Rede Regel richtig Sache sagen sagt Satze schreiben Silbe soll Spondeus Sprachlehre statt stehen steht Subject Substantiv Theil Transitiv Trochäus Übungsaufgaben unserer Unterschied Vater Verb Verbindung Vergl Verhältnisse verschiedenen Verse Versfüße viel Vocal weiblichen wenig Werse wohl Wortfolge Zahlwörter zusam Zustandswörter zwei zweiten Beliebte PassagenSeite 789 - Und es wallet und siedet und brauset und zischt, Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt, Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt, Und Flut auf Flut sich ohn' Ende drängt, Und will sich nimmer erschöpfen und leeren, Als wollte das Meer noch ein Meer gebären. Seite 725 - Eingeboren auf dem Grund seines Herzens, wächst die schöne Blume der Weisheit hervor, und wenn die andern wachend träumen und von ungeheuren Vorstellungen aus allen ihren Sinnen geängstiget werden, so lebt er den Traum des Lebens als ein Wachender, und das Seltenste, was geschieht, ist ihm zugleich Vergangenheit und Zukunft. Und so ist der Dichter zugleich Lehrer, Wahrsager, Freund der Götter und der Menschen. Seite 731 - Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder, und herrschet weise im häuslichen Kreise... Seite 731 - Hände und mehrt den Gewinn mit ordnendem Sinn und füllet mit Schätzen die duftenden Laden und dreht um die schnurrende Spindel den Faden und sammelt im reinlich geglätteten Schrein die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein » und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer und ruhet nimmer. Seite 810 - Reime heiß ich viermal kehren wieder Und stelle sie, geteilt, in gleiche Reihen, Daß hier und dort zwei eingefaßt von zweien Im Doppelchore schweben auf und nieder. Dann schlingt des Gleichlauts Kette durch zwei Glieder Sich freier wechselnd, jegliches von dreien. In solcher Ordnung, solcher Zahl gedeihen Die zartesten und stolzesten der Lieder. Den werd ich nie mit meinen Zeilen kränzen, Dem eitle Spielerei mein Wesen dünket Und Eigensinn die künstlichen Gesetze. Doch wem in mir geheimer Zauber... Seite 676 - Der Mensch nämlich ist nicht dazu bestimmt, einzelne sittliche Handlungen zu verrichten, sondern ein sittliches Wesen zu sein. Nicht Tugenden sondern die Tugend ist seine Vorschrift, und Tugend ist nichts anderes „als eine Neigung zu der Pflicht. Seite 725 - Was beunruhigt die Menschen, als daß sie ihre Begriffe nicht mit den Sachen verbinden können, daß der Genuß sich ihnen unter den Händen wegstiehlt, daß das Gewünschte zu... Seite 797 - Und schweigend umarmt ihn der treue Freund und liefert sich aus dem Tyrannen; der andere ziehet von dannen. Und ehe das dritte Morgenrot scheint, hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint, eilt heim mit sorgender Seele, damit er die Frist nicht verfehle. Seite 717 - Meister das gelehrt, was er zuerst wissen mußte, um das übrige leichter zu begreifen, hat er gelernt, was er nie zu verlernen braucht, wurden seine ersten Handlungen so geleitet, daß er das Gute künftig leichter und bequemer vollbringen kann, ohne sich irgend etwas abgewöhnen zu müssen, so wird dieser Mensch ein reineres, vollkommeneres und glücklicheres Leben führen als ein anderer, der seine ersten Jugendkräfte im Widerstand und im Irrtum zugesetzt hat. Seite 715 - Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten. Bibliografische Informationen |