Was andere dazu sagen - Rezension schreibenEs wurden keine Rezensionen gefunden. Andere Ausgaben - Alle anzeigenHäufige Begriffe und WortgruppenAbälard absolute actus purus Aesthetik Anaxagoras Anaximander Ansicht arabische Aristoteles aufser Averroes Avicenna Begriff Berl Bewufstsein blos Boethius Cartesius Christenthum christlichen Cousin dafs Demokrit Denken deutschen Dinge drei Einflufs Einheit Eleaten Empedokles endlich Epikuräer Erkenntnifs Erscheinung ersten Ethik Ewigkeit Fichte Form Gedanken Gegensatz Geist Gesch gesetzt giebt Gottheit göttlichen griechischen grofse Grund Hegel heit Herbart Idee in's Kabbala keit konnte Kunst läfst Leben Lehre Leipz letzte lichen Lips Logik Macht Materie Menschen menschlichen Metaphysik Möglichkeit Moral mufs mufste Mythologie Natur neQi neue nothwendig Paris Parmenides Periode Persönlichkeit Philo Piaton Potenz Princip Psychologie Religion Religionsphilosophie Ritter Rixner Saadja sagt Sankhya schen Schöpfung schrieb Schriften Schule Seele Seiende sinnlichen sittlichen Sokrates sophie Sophisten speculativen Stoiker Subject subjective sucht Systeme Thätigkeit theils Theologie Ueber unserer Ursache Vater Verhältnifs Vernunft verschiedenen Verstand viel Wahrheit Weisheit Welt Werke Wesen wieder Willen Wirklichkeit Wissen Wissenschaft Xenophanes zwei zweite Beliebte PassagenSeite 105 - Die Bezeichnung durch Lautähnlichkeit nach der Verwandtschaft der zu bezeichnenden Begriffe. Wörter, deren Bedeutungen einander nahe liegen, erhalten gleichfalls ähnliche Laute; es wird aber nicht, wie bei der eben betrachteten Bezeichnungsart, auf den in diesen Lauten selbst liegenden Charakter gesehen. Seite 308 - Nein; sie wird kommen, sie wird gewiß kommen, die Zeit der Vollendung, da der Mensch, je überzeugter sein Verstand einer immer bessern Zukunft sich fühlet, von dieser Zukunft gleichwohl Bewegungsgründe zu seinen Handlungen zu erborgen nicht nötig haben wird ; da er das Gute tun wird, weil es das Gute ist, nicht weil willkürliche Belohnungen darauf gesetzt sind, die seinen flatterhaften Blick ehedem bloß heften und stärken sollten, die innern bessern Belohnungen desselben zu erkennen. Seite 82 - ... sei, die Handlung, durch welche wir Mitleid erregen wollen, nicht als vergangen, das ist, nicht in der erzählenden Form, sondern als gegenwärtig, das ist, in der dramatischen Form nachzuahmen. Und nur dieses, daß unser Mitleid durch die Erzählung wenig oder gar nicht, sondern fast einzig und allein durch die gegenwärtige Anschauung erreget wird, nur dieses berechtigte ihn, in der Erklärung anstatt der Form der Sache die Sache gleich selbst zu setzen, weil diese Sache nur dieser einzigen... Seite 311 - Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau läßt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug. Seite 351 - Ist das Wesen des Menschen das höchste Wesen des Menschen, so muß auch praktisch das höchste und erste Gesetz die Liebe des Menschen zum Menschen sein. Homo homini Deus est — dies ist der oberste praktische Grundsatz — dies der Wendepunkt der Weltgeschichte. Seite 105 - Die nicht unmittelbar, sondern in einer dritten, dem Laute und dem Gegenstande gemeinschaftlichen Beschaffenheit nachahmende Bezeichnung. Man kann diese, obgleich der Begriff des Symbols in der Sprache viel weiter geht, die symbolische nennen. Seite 103 - Sed quia sunt res, quae non sonant, in his similitudinem tactus valere, ut si leniter vel aspere sensum tangunt, lenitas vel asperitas literarum ut tangit auditum, sie eis nomina peperit : ut ipsum lene cum dicimus, leniter sonat, quis item asperitatem non et ipso nomine asperam judicet? Lene est auribus, cum dicimus voluptas, asperum, cum dicimus crux. Seite 104 - Die unmittelbar nachahmende, wo der Ton, welchen ein tönender Gegenstand hervorbringt, in dem Worte so weit nachgebildet wird, als articulirte Laute unarticulirte wiederzugeben im Stande sind. Diese Bezeichnung ist gleichsam eine malende; so wie das Bild die Art darstellt, wie der Gegenstand dem Auge erscheint, zeichnet die Sprache die, wie er vom Ohre vernommen wird. Seite 314 - Der Laut würde an und für sich der passiven, Form empfangenden Materie gleichen. Allein, vermöge der Durchdringung durch den Sprachsinn, in articulirten umgewandelt, und dadurch, in untrennbarer Einheit und immer gegenseitiger Wechselwirkung, zugleich eine intellectuelle und sinnliche Kraft in sich fassend, wird er zu dem in beständig symbolisirender Thätigkeit wahrhaft, und scheinbar sogar selbstständig, schaffenden Princip in der Sprache. Seite 105 - Sie wählt für die zu bezeichnenden Gegenstände Laute aus, welche theils an sich, theils in Vergleichung mit andren, für das Ohr einen dem des Gegenstandes auf die Seele ähnlichen Eindruck hervorbringen... Verweise auf dieses BuchAus Google ScholarSolov'ëvs Letzte Philosophie–Eine Annäherung an Kant?Vesa Oittinen - 2003 - Studies in East European Thought Bibliografische Informationen |