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Zeitschrift für Chemie

, Band 3;Band 10 (Google eBook)
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Quandt & Händel., 1867
  

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Seite 505 - ... ein Theil derselben stammt sicher aus der Galle. In dieser können sie aber in zweierlei Form enthalten sein, entweder nämlich als Salze, oder als Glyceride; die Glyceride wären dann beim Kochen der Galle mit Barythydrat in die Salze umgewandelt worden. Zur Entscheidung dieser Frage habe ich frische Rindsgalle durch Abdampfen im Wasserbad concentrirt und den noch flüssigen Rückstand oft mit frischen Portionen Aether geschüttelt, den Aether von der Galle getrennt und abdestillirt. Der Aether...
Seite 270 - Mit warmem Wasser zusammengebracht, schieden sich reichlich citronengelbe Flocken aus, die leicht als dieselbe Substanz zu erkennen waren, welche A nur in sehr kleiner Menge geliefert hatte. Sie lösten sich in Wasser fast gar nicht,* und konnten auf einem Filter ausgewaschen werden. In der abgelaufenen Flüssigkeit fand sich wie früher etwas Gallussäure. Der gelbe Körper seines Theils Hess sich aus verdünntem Alkohol umkrystallisiren, und bestand nach dieser Reinigung aus mikroskopischen Nädelchen.
Seite 266 - Baryt (PiRiA), wenn man zu einer concentrirten Lösung des einbasischen Salzes eine concentrirte klare Lösung von Aetzbaryt setzt und erhitzt. Das Salz scheidet sich sofort in der Form sattgelber glänzender Blättchen aus, und ist so schwer löslich, dass es auf einem bedeckten Filter mit kaltem Wasser abgespült werden kann.
Seite 296 - Betörtem ückstand mit Wasser, sättigt die wässrige erhaltene Lösung mit kohlensaurem Baryt und versetzt das Filtrat mit einer Lösung von essigsaurem Bleioxyd, so erhält man einen dicklichen, flockigen, weissen Niederschlag, der nach dem Auswaschen, in Wasser vertheilt und durch Schwefelwasserstoff zerlegt, ein Filtrat liefert, welches im Wasserbade abgedampft , wobei sich die Flüssigkeit etwas röthlich färbt, stark glänzende farblose, durchsichtige rhombische Krystalle liefert; bei weiterem...
Seite 272 - Niederschlag, der sich ziemlich gut absetzt, ausgewaschen. Die überstehende Flüssigkeit konnte durch den Heber abgezogen werden, und als das letzte Waschwasser durch tieferes Einsenken des Hebers möglichst entfernt war, wurde der ganze Brei so schnell als möglich in einer Schale unter die bereit gehaltene Glocke der Luftpumpe gebracht, und über Schwefelsäure ausgetrocknet. Die oberste Schichte war zwar blau gefärbt, konnte aber, nachdem das Ganze trocken war, von der unteren grauweißen mechanisch...
Seite 505 - Fäces der Gährung des Zuckers zu. Nach den mitgetheilten Thatsachen aber kann dies wenigstens nicht die einzige Quelle derselben sein und ein Theil derselben stammt sicher aus der Galle. In dieser können sie aber in zweierlei Form enthalten sein, entweder nämlich als Salze, oder als Glyceride; die Glyceride wären dann beim Kochen der Galle mit Barythydrat in die Salze umgewandelt worden. Zur...
Seite 268 - Trockene gebracht und die erhaltene braun gefärbte Salzmasse mit Alkohol ausgezogen wurde. Der Auszug wurde verdunstet, der braune Rest in Wasser gelöst, mit basisch essigsaurem Blei das Fällbare entfernt, das Filtrat mit Schwefelwasserstoff entbleit und im Vacuo eingedampft. Es hinterblieb ein honiggelber Syrup , der jedoch noch viel Aschenbestandtheile enthielt. Der grösste Theil derselben liess sich durch Vermischen mit absolutem Alkohol entferden.
Seite 297 - Geschmacke, leicht löslich in Wasser und Weingeist, schwieriger in Aether, reducirte salpetersaures Silber schon in der Kälte, Platinchlorid beim Erwärmen, färbte mit Kali versetztes schwefelsaures Kupferoxyd braun, eine Lösung von...
Seite 267 - Stenhouse und Campbell widersprechen, ist also gewiss richtig*). Erhitzt man Kaffeesäure mit rauchender Jodwasserstoffsäure mehrere Stunden lang in einem Apparat, der ein Zurückfliessen der verdampfenden Flüssigkeit gestattet, so verändert sich ein Theil in eine harzige dunkle Masse, die beim Auskühlen Klumpen bildet , und aus der eine reine Verbindung nicht erhalten werden konnte. Die davon abgegossene Flüssigkeit, die viel freies Jod enthielt, wurde mit einem *) Jahresbericht d.
Seite 270 - Die, mit Schwefelsäure behandelte, mit Aether ausgezogene Flüssigkeit A enthält nun vornehmlich noch Zucker. Die Schwefelsäure wurde mit kohlensaurem Baryt entfernt, das Filtrat mit Bleiessig versetzt, der Niederschlag abfiltrirt, die Flüssigkeit mit Schwefelwasserstoff entbleit und dann verdunstet. • Es hinterblieb eine ziemliche Quantität eines honiggelben Syrups, der alle Zuckerreactionen gab, und von derselben Beschaffenheit war , wie alle diese , aus solchen Behandlungen hervorgehenden...

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