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Zeitschrift für Chemie

, Band 3;Band 10 (Google eBook)
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Quandt & Händel., 1867
  

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Beliebte Passagen

Seite 270 - Mit warmem Wasser zusammengebracht, schieden sich reichlich citronengelbe Flocken aus, die leicht als dieselbe Substanz zu erkennen waren, welche A nur in sehr kleiner Menge geliefert hatte. Sie lösten sich in Wasser fast gar nicht,* und konnten auf einem Filter ausgewaschen werden. In der abgelaufenen Flüssigkeit fand sich wie früher etwas Gallussäure. Der gelbe Körper seines Theils Hess sich aus verdünntem Alkohol umkrystallisiren, und bestand nach dieser Reinigung aus mikroskopischen Nädelchen.
Seite 461 - Aetherreste mit Bleiessig, so entsteht ausser dem schwefelsauren Blei noch viel von einem gelben Niederschlag, der den letzten Antheil des Spaltungsproducts und vielleicht etwas unveränderte Granatgerbsäure enthält. Entfernt man aus der , von diesem Niederschlage ablaufenden Flüssigkeit das Blei durch Schwefelwasserstoff und dampft das völlig farblose Filtrat, so hinterbleibt der Zucker als gelblicher Syrup von Caramelgeruch und süsslichem Geschmack. Er gab bei 60°...
Seite 487 - Ich habe mir eine Quantität dieser Substanz durch Ausziehen der Rinde mit verdünntem Ammoniak, Fällen des Auszugs mit Salzsäure und sorgfältiges Auswaschen dargestellt, und es in der gewöhnlichen Weise mit Aetzkali so lange geschmolzen, bis Proben der Schmelze in Wasser gelöst beim Neutralisiren nur wenig Ausscheidung mehr gaben. Nach dem Auflösen des Ganzen, Absättigen, Filtriren und Ausziehen mit Aether gewann ich eine ansehnliche Menge Protocatechusäure.
Seite 297 - Geschmacke, leicht löslich in Wasser und Weingeist, schwieriger in Aether, reducirte salpetersaures Silber schon in der Kälte, Platinchlorid beim Erwärmen, färbte mit Kali versetztes schwefelsaures Kupferoxyd braun, eine Lösung von...
Seite 507 - Moschusgeruch der Galle im hohen Grade darbietende , an Cholesterin reiche krystallinische Masse, welche durch mehrstündiges Kochen mit alkoholischer Kalilösung verseift wurde. Bei der Destillation der wässrigen Lösung der rohen Seife mit verdünnter Schwefelsäure gingen Essigsäure und Propionsäure über, so dass man wohl mit Recht annehmen darf, die Galle habe (Tri-) Acetin und Propionin enthalten.
Seite 283 - Ueberschufs an Brom hinzugebracht hat, erwärmt man die Schale auf dem Wasserbade, und hat, nachdem alles Flüchtige verjagt ist, etwas gefärbte, zu Pulver zerreibliche Massen, die blofs umkrystallisirt zu werden brauchen, um völlig rein zu sein.
Seite 265 - Rest der , noch in der Flüssigkeit gelösten Substanz durch Ausschütteln mit Aether. Zur Reinigung wird die rohe Krystallmasse mit kaltem Wasser abgespült , ausgepresst , in siedendem Wasser gelöst, Thierkohle zugesetzt, damit etwa 10 Minuten lang gekocht, dann durch ein warm gehaltenes Filter filtrirt, und die Kohle mit heissem Wasser nachgewaschen.
Seite 507 - Schluss ziehen, dass aus der frischen Ochsengalle Essigsäure und Propionsäure gewonnen werden können. Fast alle Forscher schreiben nun die Gegenwart der niedren Glieder der Fettsäurereihe im Darminhalt und in den Fäces der Gährung des Zuckers zu. Nach den mitgetheilten Thatsachen aber kann dies wenigstens nicht die einzige Quelle derselben sein und ein Theil derselben stammt sicher aus der Galle. In dieser können sie aber in zweierlei Form enthalten sein, entweder nämlich als Salze, oder...
Seite 458 - In der vom Bleiniederschlage A abgelaufenen Flüssigkeit ist noch eine Quantität von Filixgerbsäure gelöst, die durch Fällen mit basisch-essigsaurem Blei gewonnen werden kann. Sie entging der Fällung durch den Bleizucker, weil zugleich Essigsäure frei wurde, in welcher die Bleiverbindung sehr löslich ist. Behandelt man den Niederschlag B so wie A , so erhält man ganz ähnliche Resultate. Die vom Schwefelblei ablaufende Flüssigkeit war etwas trübe und setzte beim Stehen einen geringen graubraunen...
Seite 68 - Von einem Londoner Hause wurde eine grössere Quantität Glycerin in Fässern, die je 8 Centner enthielten, aus Deutschland bezogen. Als dasselbe in London ankam, war es in eine feste Krystallmasse verwandelt, die so hart war, dass zum Zerbrechen Hammer und Meissel erforderlich waren.") Ein grosser Block dieses festen Glycerins von mehreren Centnern Gewicht brauchte in einem ziemlich warmen Räume mehrere Tage, bevor er vollständig schmolz und ein in die Masse eingetauchtes Thermometer zeigte coustant...

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